Seit dem 18. Oktober 2019 kommt es nach der Ankündigung von Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadt Santiago und anderen Regionen immer wieder zu teils gewaltsamen Demonstrationen, Streiks, Straßenblockaden und Plünderungen. Weitere Streikaktionen und auch Ausschreitungen in Santiago und anderen größeren Städten des Landes können auch nach Aufhebung des Ausnahmezustands und der nächtlichen Ausgangssperren nicht ausgeschlossen werden.

Der öffentliche Nahverkehr in Santiago ist insbesondere durch die bei den Ausschreitungen entstandenen Schäden am Metronetz weiterhin eingeschränkt. Die Fernstraßen sind befahrbar, die Flughäfen Chiles sind in Betrieb.
Mit Verzögerungen und Behinderungen im Straßenverkehr, Fernbusverkehr und (vor allem im inländischen) Flugverkehr ist weiterhin zu rechnen.

Das Auswärtige Amt ergänzt im aktuellen Sicherheitshinweis, dass die Grenzübergänge von Chile nach Argentinien, Bolivien und Peru nachts geschlossen sind.
Reisende, die während der Ausgangssperren am Flughafen in Santiago ankommen, erhalten vor Ort eine Ausnahmeerlaubnis namens „Salvoconducto“, um den Airport verlassen zu können.

Quelle: Auswärtiges Amt