Quallenplage vor Lanzarote und Formentera

Laut einem Bericht des ADAC sollten Urlauber auf der Kanareninsel Lanzarote und der Baleareninsel Formentera bei Strandbesuchen sehr vorsichtig sein, da auf beiden Inseln größere Mengen Portugiesischer Galeeren, einer hochgiftigen Quallenart, angeschwemmt wurden.
Eine Gefahr besteht nicht nur beim Baden, sondern auch, wenn man an Land mit den Qualen in Berührung kommt.

Auf Lanzarote ist vor allem die Küste bei Caleta de Famara sowie die kleine, vorgelagerte Insel La Graciosa betroffen. Auf Formentera, wurden etliche Portugiesische Galeeren am Migjorn-Strand an der Südküste angetrieben. Dies ist das erste Mal seit fünf Jahren der Fall.

Wer Kontakt mit den Quallen hatte, sollte die Haut mit Salzwasser abspülen und schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Das Gift der Tiere löst Schmerzen, Rötungen der Haut und teils auch Atemnot aus.

Ein generelles Badeverbot besteht trotz der Quallenplage bislang aber nicht.

Quelle: ADAC